Jeder Schnuppertag dauerte einen halben Tag und umfasste mehrere Workshops, in denen die Gruppen selbstständig arbeiteten, unterstützt von Lehrkräften. Die Mischung aus Theorie und praktischer Anwendung ermöglichte es den Teilnehmenden, die Inhalte direkt auszuprobieren.
Workshop 1: Das Internet nachbauen
Im ersten Workshop lernten die Teilnehmenden, das Internet vereinfacht nachzubauen. Sie übernahmen verschiedene Rollen (Provider, Webseitenanbieter, Haushalte) und verbanden die Komponenten, um zu verstehen, DNS bei der Namensauflösung spielt und wie Server und Clients zusammenarbeiten. Besonders spannend war für viele die Erkenntnis, wie viele Stationen eine Anfrage durchläuft, bevor eine Webseite auf dem eigenen Gerät angezeigt wird. Zudem gestalteten sie einfache Webseiten und lernten grundlegende HTML-Strukturen kennen.


Workshop 2: Programmieren mit JavaScript
Der zweite Workshop führte in die Programmiersprache JavaScript ein. Die Schülerinnen und Schüler programmierten ein kleines Programm, bei dem ein Fuchs über den Bildschirm läuft. Sie erlernten grundlegende Konzepte wie Variablen, Bedingungen und Funktionen, was für hohe Motivation sorgte.


Workshop 3: Mikrocontroller
Im dritten Workshop arbeiteten die Teilnehmenden mit Mikrocontrollern, um LEDs zu steuern und Sensoren auszulesen. Durch praktische Übungen konnten sie selbst Programme aufspielen und die Hardware testen.
Der IT-Schnuppertag war ein voller Erfolg. Die teilnehmenden Schulen gewannen wertvolle Einblicke in verschiedene IT-Bereiche. Besonders die praxisnahe Gestaltung der Workshops wurde positiv hervorgehoben. Viele Teilnehmende zeigten Interesse, sich intensiver mit technischen Themen zu beschäftigen.






